„This is not your signature!“

Vor ein paar Tagen war ich im Supermarkt – zum wöchentlichen Großeinkauf für die Familie. Aus unerklärlichen Gründen hatte ich meine englische Kreditkarte nicht dabei – sondern nur eine deutsche. Kein Problem, dachte ich. Damit kann ich ja auch bezahlen. Kommt halt diese blöde Gebühr für den Auslandseinsatz dazu.

Das wird mir nicht wieder passieren. Das Problem an der deutschen Karte ist: die Zahlung wird per Unterschrift autorisiert. Und das ist den Briten per se suspekt. Hier funktionieren sämtliche Plastikkarten mit PIN.

Kaum habe ich den Zahlungsbeleg unterschrieben, mustert die paranoide Kassiererin zunächst mich, dann den Zettel. „This is not your signature!“

Es hat einiges an Mühe gekostet, aus der Nummer heil rauszukommen. Argumente, ein Personalausweis – alles zwecklos. Die Geschäftsführerin musste kommen, um die Angelegenheit zu klären.

So jetzt kommt’s: am Ende der Übung habe ich ein demütiges „I’m terribly sorry!“ gewinselt. Richtig gelesen: ich habe mich bei der Kassiererin entschuldigt – für IHRE Unverschämtheit.

Ich werde englisch.

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